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| nutzen | Farbe, Aroma, Geschmack und Medizin | |||||
Die in der Volksmedizin belegte Wirkung von Safran war Anreiz für einige Krebsforscher, sich mit einem Einsatz in der Krebstheraphie zu beschäftigen. 1994 wurde gezeigt, dass Safran den Wuchs von Lymphkrebszellen und bestimmten Tumoren bei Mäusen hemmen kann. Für diese Wirkung ist Crocin verantwortlich, das im Körper als Antioxidantie fungiert. Safran kann die Nebenwirkungen von Krebs wie Gewichtsverlust, einen niedrigen Hämoglobinwert und den Einfluss schwerer Zellgifte auf den menschlichen Körper stark reduzieren. |
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| "Safran wird als Medizin wiederentdeckt" | ||||||
"Safran ist zwar eine Pflanze mit großer Geschichte, aber keineswegs veraltet, wie neueste Ergebnisse aus der Krebsforschung zeigen. Es wäre also nicht verwunderlich, wenn Safran in naher Zukunft als Antikrebsmittel in der Krebstherapie zu neuen Ehren kommen würde." Das schreibt DI Heidrun Schinagl in ihrer Diplomarbeit "Safran - Crócus sativus; Historische, soziokulturelle, phytochemische, ökonomische und anbautechnische Aspekte einer alten Kulturpflanze" aus dem Jahr 1999. |
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| Safran als Mittel gegen Arteriosklerose | ||||||
Safran hat von allen Pflanzen den höchsten Gehalt an Riboflavin und dadurch wahrscheinlich auch cholesterinsenkende Eigenschaften. In Studien wurde gezeigt, dass 150 mg Safran die gleiche Wirkung besitzen wie 10 mg reines, synthetisches Riboflavin. Es wird also angenommen, dass einige Carotinoide (im speziellen Crocetin) erhöhte Cholesterolwerte ausgleichen. In einem Versuch wurden Hasen mit einer Diät gefüttert, die Arteriosklerose (Adernverkalkung) auslöst. Wenn diese Hasen Crocetin bekamen, konnte das Auftreten der Arteriosklerose deutlich reduziert werden und auch die Cholesterolwerte wurden auf die Hälfte gesenkt. |
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| Einst Heilmittel in der Volksmedizin | ||||||
Der Safran wurde früher beinahe als Allheilmittel angesehen. Er wurde als Abortivum, Aphrodisiakum, Nerven beruhigendes, Krampf lösendes und als Verdauung förderndes Mittel eingesetzt. Außerdem als Herz kräftigendes Medikament, als Mittel gegen Kopfschmerzen, Katarrhe, Geschwüre, Depressionen, Lebererweiterung, Blutungen und gegen Augenschmerzen. |
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| Safran bildet natürliche Antibiotika | ||||||
Die Untersuchungen stützten sich auf die Tatsache, dass in einigen Gegenden Spaniens, in denen täglich Safran gegessen wird, Erkrankungen der Herzgefäße extrem selten sind. Ein weiterer interessanter Effekt wurde 1974 entdeckt. Wenn man einer laufenden Nahrungsmittelfermentation (z.B. einer Käserei) Crocetin zusetzt, so erhält man im Ernteprodukt eine größere Menge an natürlichen Antibiotika. |
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| In extrem hohen Dosen ist Safran tödlich | ||||||
Safran ist pharmazeutisch gesehen eine Droge. Er belebt Geist und Körper und beruhigt gleichzeitig die Nerven. Er wirkt Krampf lösend und hilft bei Harnwegs- und Verdauungsproblemen. In kleinen Gaben wirkt Safran als belebendes Reizmittel und in hohen betäubend. Die letale Dosis liegt bei ca. 20 Gramm. |
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| Vielfältige Einsatzmöglichkeiten | ||||||
Safran ist ein Naturheilmittel. Er wird auch in der Homöopathie, in der Aromatherapie und als Antidepressivum eingesetzt. Aber auch ohne seine medizinischen Qualitäten kann Safran vielfältig verwendet werden. Deshalb ist Safran für manche das faszinierendste Gewürz der Welt. Safran hat einen unvergleichlichen Duft, ein märchenhaftes Aroma und stimmt heiter. |
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