qualität     Reinheit, Geschmack und Aroma    
       

Für Pannonischen Safran werden nur beste Knollen, die von einem zertifizierten Betrieb stammen, verwendet. Geerntet wird er von Hand, um die zarten Blüten nicht zu verletzen. Nur frische Blüten werden verarbeitet.

   

        Handverlesen    
       

Das heißt, dass Blüten verwendet werden, die idealerweise am Tag des Aufblühens jedoch spätestens am zweiten Tag gepflückt werden. Die zweite Selektion erfolgt beim Lösen der Safranspitzen aus den Blüten und die dritte vor dem Abpacken des getrockneten und gereiften Safrans in Dosen.

Pannonischer Safran ist so genannter Elegierter Safran. Er wird dreimal von Hand selektiert. So wird sichergestellt, dass die roten Narbenspitzen von den gelben, unaromatischen Griffeln gelöst werden.

   

        Aus fünf wird ein Kilo    
       

Mehr als 200.000 Blüten oder fast 700.000 Narben sind für einen Kilogramm Safran erforderlich. Beim Trocknen verlieren die Narben 4/5 ihres Frischgewichtes. Dabei bildet sich der für Safran typische Geruch aus. Safranblüte
Pannonischer Safran: Lange und tiefrote Fäden

   

        Mehr Zeit bedeutet mehr Aroma    
       

Pannonischer Safran wird langsam und mild - 24 Stunden bei etwa 50 Grad - getrocknet. Wir geben ihm Zeit und verschonen ihn vor Hitze, damit er sein unverwechselbares, natürliches Aroma entwickeln kann.

Üblicherweise wird Safran über Feuer oder Glut geröstet oder in industriellen Anlagen bei hoher Hitze getrocknet.

   

       

Safranblüte
Eine Safranblüte mit sechs Narben wird auch "Königin" genannt

Der Tradition verpflichtet
Dem österreichischen Safran wurde, solange es ihn noch gab, höchste Qualität zugemessen. Er war besonders für seine Reinheit bekannt, weil er nur aus den Narbenspitzen bestand. Aus diesem Grund war beispielsweise in den damaligen Arzneibüchern explizit österreichischer Safran vorgeschrieben.

   

       


   

        Fäden besser als Pulver    
       

Safran wird sehr oft durch fremde Beimengungen gestreckt und verfälscht. Vor allem bei Pulver geht das sehr leicht. Es gibt zwar Verfahren, wie man diese Substanzen nachweisen kann, als Kunde müssen Sie aber ihrem Händler vertrauen. Pannonischen Safran gibt es nur in Fäden. So sehen Sie gleich, was Sie kaufen.

   

        Bis zu 90 Prozent verfälscht    
       

An der Universität Würzburg wurden 151 Safranproben aus dem Einzel- und Großhandel mikroskopisch und chemisch geprüft. Nicht weniger als 134 (ca. 90 Prozent) der Proben waren durch nicht erlaubte Beimengungen verfälscht.

   

        Qualitätsmanagement    
       

Bei der Produktion von Safran werden auch oft verbotene Herbizide wie Simazin (Gesatop) und Atrazin (Gesaprim) eingesetzt. Beim Pannonischen Safran verwenden wir diese Mittel selbstverständlich nicht. Wir stehen zu einer schonenden Produktion, auch wenn das mehr manuelle Arbeitsschritte bedingt.

   

  Link    

Pflichtenheft für Produzenten des Pannonischen Safrans (pdf)