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ernte 2011 |
Schwierig, schwierig, schwierig | |||||
Der Grund ist - wie in den beiden letzten Jahren - das Wetter. Zuerst war es zu trocken. Im August, September und den beiden ersten Oktoberwochen hat es nicht geregnet. In dieser Zeit - der Keimzeit - braucht der Safrankrokus aber Wasser. Bis Mitte Oktober war es zwar tagsüber noch schön und sonnig aber die Temperaturen in der Nacht fielen auf knapp unter Null. Fast jeden Morgen war die Safranerie gefroren. |
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| Zwei bis drei schöne Wochen reichen | ||||||
Wenn es in den nächsten drei Wochen relativ warm (nicht kalt) und sonnig werden würde, dann sind noch einige Erntetage möglich. Dann kommt die Vollblüte eben später. Der Safran braucht zumindest zwei bis drei Wochen schönes Wetter im Herbst. |
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| Die neue Safranerie am Morgen | ||||||
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| Zweite Safranerie - insgesamt zwei Hektar | ||||||
Nach den schwachen Erträgen in den beiden letzten Jahren haben wir heuer im Sommer eine zweite Safranerie angelegt. Diese ist im ersten Jahr mit dem Blühen immer etwas später dran, weil die Knollen vor dem Setzen mindestens einen Monat nicht in der Erde waren und sie sich auch an den neuen Boden gewöhnen müssen. Auf unserer ersten Safranerie vor sieben Jahren kamen die ersten Blüten erst Ende Oktober und die Ernte fand - bei schönstem Wetter - in den ersten drei Novemberwochen statt. |
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| Die neue Safranerie blüht | ||||||
Heute (5. November 2011) haben wir erstmals auf der neuen Safranerie geerntet. Es sind zwar noch nur wenige Gramm, aber wenn das Wetter in den nächsten beiden Wochen mild wird, dann hoffen wir auf mehr. |
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| Erster wirklicher Erntetag | ||||||
Heute (28. November 2011) war es erstmals seit Mitte Oktober sonnig und warm (10 Grad) und die neue Safranerie ist über Nacht "explodiert". Zum Teil haben die Blüten gefroren und tagelang auf dem Acker gewartet, um geerntet zu werden. Zum Teil sind sie plötzlich aus dem Boden geschossen. Leider kommt dieses Wetter zu spät für 2011 und ab morgen soll es wieder (Hoch-) Nebel und tiefere Temperaturen geben. |
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| Später Erntetag | ||||||
Heute (6. Dezember 2011) haben wir - völlig unerwartet - noch einmal geerntet - völlig unerwartet eine für heuer ansehnliche Menge. Leider ist die Qualität nicht wirklich berauschend, weil die Blüten wieder tagelang, gefroren auf der Safranerie warten mussten, um geerntet zu werden. |
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| Das Unerwartete II | ||||||
Heute (13. Dezember 2011) war die Safranerie plötzlich voll mit Blüten. Die letzten paar warmen Sonnentage haben ausgereicht, um die Safranerie noch einmal zum Leben zu erwecken. Das Pech folgt aber auf den Fuß. Als wir am nächsten Tag ernten möchten, ist es neblig mit Temperaturen knapp über Null Grad. Das heißt, dass man nicht ernten kann weil die Qualität unter diesen Bedigungen nicht gut wird. Diese Blüten sind also leider verloren... |
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Fazit: Mühsam aber weiter kein Folientunnel |
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Das dritte schlechte Erntejahr in Folge und das schlechteste seit wir die Tradition des Österreichischen Safrans wieder aufleben lassen. Seit drei Monaten gehe ich jeden Tag (oft mehrmals) auf die beiden Safranerien und schreite Sie ab auf der Suche nach Blüten. In manchen Jahren war die Ernte nach drei bis vier Wochen zu Ende und die Menge war mehr als zufrieden stellend. Trotz des hohen Aufwands habe ich noch nie so wenig Safran geerntet wie heuer. Nachdem ich immer wieder Ratschläge bekomme, zu beregnen und den Safran im Folientunnel zu ziehen, möchte ich Folgendes feststellen: Im Raum Eisenstadt sind die Bauern nicht auf Beregnung eingerichtet. Nicht nur die Maschinen sondern auch die Brunnen fehlen. Jedenfalls werde ich niemals den Pannonischen Safran im Folientunnel ziehen. Warum? Weil Pflanzen aus dem Folientunnel anders sind und anders schmecken. |
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| Führungen: Pannonischen Safran gucken | ||||||
Wenn Sie an einer Führung auf der Safranerie in Klingenbach interessiert sind, dann rufen Sie am Vorabend Ihres geplanten Besuchs Johannes Pinterits an: 0043 (0)664 22 47 261 oder schicken Sie eine Mail an office@pannonischer-safran.at. Sie sollten zwischen 9.00 und 10.00 Uhr ankommen. Bitte nehmen Sie ein zweites Paar Schuhe mit. Sie können beim Ernten zuschauen, selbst ernten und bekommen Informationen über Safran im Allgemeinen und Pannonischen Safran im Besonderen. |
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