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| untersuchung | Stimulation der Libido mit natürlichen Mitteln | |||||
Über die Liebe und deren Rang in den Kulturen wurden auch schon in vergangenen Zeiten Aufzeichnungen geführt. In jeder Kultur hatten die Erotik und der damit verbundene Gebrauch von Aphrodisiaka ihren Stellenwert. |
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| Lange Tradition | ||||||
Im Gegensatz zur westlichen Welt hatte der ferne Osten der Sexualität früh einen positiven Stellenwert gegeben. Sie ist dort eine anerkannte Quelle der Lebenslust und Lebensfreude, und der in ihren Dienst stehende Gebrauch von Aphrodisiaka hat eine lange Tradition. Die Neandertaler benutzten bereits vor über 6000 Jahren Pflanzen, die später als Aphrodisiaka bekannt waren. Erstmals werden Aphrodisiaka in summerischen Keilschriften und ägyptischen Papyrusrollen erwähnt. Im fernen Osten sind altchinesische Orakelknochen-inschriften die ersten Nachweise. Beschreibungen von Aphrodisiaka ziehen sich dann von OVID (1. Jahrhundert) bis zu den Kräuterbüchern des Altertums (DIOSKURIDES, PLINIUS). Mit der christlichen Religion erlitt der Einsatz von Aphrodisiaka einen Niedergang, die Pflanzen wurden dämonisiert (Pflanzen des Teufels, Hexentum). |
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| Aphrodite - die Königin der Liebe | ||||||
Der Name der Göttin der fleischlichen, lustvollen Zu römischen Zeiten hieß die Göttin der Liebe Venus. Diese besaß einen Zaubergürtel mit all den Mitteln, die Liebe, Liebesverlangen und Liebesgeplauder hervorrufen sollten. |
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| Einziges Aphrodisiakum für Männer und Frauen | ||||||
Dem Safran wurden im alten Ägypten und Griechenland große Heilkräfte zugeschrieben, Nach Ansicht der Griechen stachelt der Safran die Begierde sowohl des männlichen als auch des weiblichen Geschlechts an. Das liegt einerseits an der Durchblutung fördernden und andererseits an der berauschenden Wirkung des Safrans. |
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| Safran macht lustig | ||||||
Damals wurde Safran auch als Opiumersatz verwendet. Ein im Safran enthaltenes ätherisches Öl soll psychoaktive Wirkung besitzen und dem Benutzer Orgasmusgefühle von entsprechender Länge bescheren. Diese Wirkung beruht darauf, dass das im Safran enthaltene ätherische Öl Safranal durch eine leichte chemische Modifizierung im Körper (Aminierung) in psychisch hochaktive Amphetaminderivate wie MDMA umgebildet werden kann. |
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Viele Rezepturen mit Safran |
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Der Safran war auch ein Bestandteil der so genannten "Orientalischen Fröhlichkeitspille". Die genaue Herkunft dieses Rezeptes ist ungewiss. Es stammt möglicherweise von den Indern und Arabern. Die Pille wurde Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt. Sie entspricht einem kräftigen Rauschmittel und Aphrodisiakum. In gewissen Kreisen Europas war diese Fröhlichkeitspille sehr beliebt. Berichte von der Wirkung nehmen meist überschwenglichen und poetischen Ausdruck an. |
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